Uran im Wasser - Wer trinkt der strahlt?!
Neben den Atommächten sollten auch wir unser Interesse auf Uran richten, denn Uran im Trinkwasser ist gesundheitsgefährdend.
Was ist Uran?
Uran ist ein radioaktives Schwermetall, das vor allem die Niere schädigt. Wasser nimmt seinen Urangehalt über Böden auf, zum Beispiel über uranhaltige Gesteinsschichten. Durch technische Verfahren kann es jedoch herausgefiltert werden. Es kann sich vor allem in Mineral- und Trinkwasser befinden.
Wer trägt die Verantwortung?
Bis heute wurden noch keine Grenzwerte für Uran im Wasser festgelegt. Der Konsument hat keine Einsicht in wieweit welches Wasser belastet ist. Mineralwasserabfüller und Behörden haben nicht die Pflicht Verbraucher zu Informieren. Der Bundesrat hatte im Jahr 2006 erreicht das Babynahrung mit der Aufschrift „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ den Urangehalt von 2 Mikrogramm pro Liter nicht überschreiten darf. Für Kleinkinder und Säuglinge ist das vergiftete Wasser nämlich besonders schädlich. Ein wichtiger Schritt, jedoch muss sichergestellt sein, dass normale Trink- und Mineralwässer besser gefiltert sind. Abfüller und Trinkwasserversorger müssen der Informationspflicht unterliegen. Unser Bundesverbraucherminister Horst Seehofer möchte einen einheitlichen Grenzwert für den Urangehalt im Wasser für ganz Deutschland festlegen. Jedoch versucht man zuerst Grenzwerte für die ganze EU festzulegen, womit sichergestellt wäre, dass unser Wasser auch im Ausland nicht gesundheitsschädlich ist.
Verantwortlich ist also der Bund doch zur Zeit können wir nur hoffen, dass der radioaktive Stoff im Wasser keine bleibenden Schäden verursacht.